GERMANI ist ein Verbund von Darstellern historischer Kulturen.
Sie präsentieren neben alamannischen und bajuwarischen Familien des 6. und 7.
Jahrhunderts sowie wikingerzeitlichen des 9. und 10. Jahrhunderts auch andere Epochen
wie beispielsweise die „Heimstettener Gruppe“ (1. Jahrhundert n.Chr.) und Hallstattzeit.
Bei GERMANI ergänzen sich Darsteller mit langjähriger Erfahrung und fundiertem
geschichtlichen und handwerklichen Wissen.

Beim Klosterhoffest konzentriert sich die Darstellung auf das Frühmittelalter.
Das Hauptaugenmerk legt GERMANI auf die Ausübung und Präsentation historischen
Handwerks wie die Herstellung von Keramikgefässen und deren Feld- oder Grubenbrand,
das Giessen von Bronze- oder Silberschmuckstücken der entsprechenden Zeit, die
Textilverarbeitung wie Färben, Nähen und Weben und die Glasperlenherstellung mittels
Lehmofen (Glasperlenherstellung wird nicht am Klosterhoffest gezeigt).


In der Darstellung hält sich GERMANI zwar an den einfachen Stand von
Handwerkerfamilien, zeigen aber unter anderem Kleidung und Trachtbestandteile
wohlhabenderer Stände nach Grabfunden. GERMANI präsentiert komplette und
detailreiche Hausstände mit zeitgenössischen Alltagsgegenständen und Rekonstruktionen.
Das Lager wird in der Regel nicht abgesperrt, die Besucher sind stets eingeladen den
Gruppenmitgliedern bei der Arbeit Ihre Fragen zu stellen.
GERMANI lagert gemeinsam mit der „Monifaktur“ und „Manäfaktur“, die sich auf Woll- und
Lederarbeiten spezialisiert haben.